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 Hochzeitsgeschenk

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Emma Jolie

Belle - Die Schöne und das Biest

Alter : 25

BeitragThema: Hochzeitsgeschenk   Fr Aug 11, 2017 11:55 am

Lieber Charming,

das ganze Forum wünscht dir und deinem Göttergatten von Herzen alles Gute zu eurer Hochzeit love Wir stoßen mit euch darauf an, dass ihr eine glückliche Ehe führen werdet und alle Hindernisse gemeinsam überwinden könnt!


Dies ist der zweite Part unseres Geschenks, den ersten hast du bestimmt schon bekommen Wink


Dein Forum :kussi:





_________

Mein Anteil hieran wird dich auf anderem Weg erreichen :herz:

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Aurora Rose

Dornröschen

Alter : 27

BeitragThema: Re: Hochzeitsgeschenk   Fr Aug 11, 2017 1:30 pm

Es war nun schon einige Jahre her, dass der Fluch der Bösewichte gebrochen und die meisten Schüler zurück in den Märchenwald gekehrt waren. Es hatte lange gedauert, bis alles wieder in die üblichen Bahnen gelenkt worden war und auch die Neuorganisation hatte viel Zeit in Anspruch genommen. Doch durch die engen Bindungen die durch den Fluch entstanden waren, gab es stets eine helfende Hand die ein jeder ergreifen konnte, wenn Hilfe nötig war. So waren Königreiche wieder errichtet und neue Städte erbaut worden. Alte und neue Freundschaften sorgten dafür, dass es trotz der großen Umstrukturierung in jedem Land ruhig geworden war. Natürlich wusste jeder, dass das Böse jederzeit wieder an der Tür klopfen konnte und neue Kriege geschlagen werden mussten, aber all das lag in hoffentlich ferner Zukunft.
In diesen Tagen gab es etwas anderes, was sämtliche Königreiche betraf und dazu führte, dass die Herrscher der jeweiligen Länder sich ans Meer begeben hatten.
Der Palast von Eric und Arielle hatte taktisch gut gelegen, denn Arendelle war am Besten über den Wasserweg zu erreichen und ein Schiff bot jede Menge Platz für alle Prinzenpaare und die Geschenke.
Der gesamte Saal des königlichen Schlosses war gefüllt mit Tischen, Stühlen und prallgefüllte Kisten voller verschiedener Dinge. Und zwischen all den Dingen wuselten junge Frauen herum, die selbst bei all dem Stress kein schlechtes Wort über die Lippen brachten, sondern – ganz im Gegenteil – das Lächeln nicht ablegen konnten. Die Hochzeit von Anna und Kristof stand bevor und da hatte es sich die mittlerweile eingeschworene Prinzessinnenrunde – bestehend aus Arielle, Aurora, Belle, Cinderella, Rapunzel, Snow und Tiana - zur Aufgabe gemacht etwas ganz Besonderes auf die Beine zu stellen.
Schon seit einer Woche waren die meisten von ihnen als Gäste von Prinz Eric und Prinzessin Arielle im Schloss und bastelten an den verschiedensten Dingen herum. Jede von ihnen hatte es sich zur Aufgabe gemacht etwas Persönliches vorzubereiten, welches sich mit den anderen Geschenken gut in eine Hochzeitsfeier integrieren ließ. Natürlich war alles vorher mit Elsa – Annas Schwester – abgesprochen worden, damit nichts völlig daneben erschien oder unpassend zur restlichen Dekoration war.

Arielle hatte in feinster Kleinarbeit mit Hilfe einiger Schlossbewohner und Angestellter einen kunstvollen Wasserspringbrunnen erbauen lassen, der mit raffinierten Wasserspielen ausgestattet war. Sicherlich, Elsa besaß die Kraft Eis und Schnee zu erschaffen, aber es war doch schön das Leben in dem kühlen Nass zu sehen. Gerade wenn es um etwas so Lebendiges ging wie eine Hochzeit.

Aurora und Cinderella hatten gemeinsam an einem Kleid für die Feierlichkeiten gearbeitet, welches sich verändern ließ. Der Stoff war aus einem seidigweichen Stoff und in blau gehalten. Wenn Anna wollte, konnte sie es als Abend- oder Cocktailkleid tragen. Zudem besaß es – durch die Hilfe der Mäuse und der drei guten Feen – die Zauberkraft seine Farbe zu ändern und es hatte sogar im Dunkeln erkennbare Leuchtakzente. Natürlich gab es dazu passend ein Outfit für Kristof. Und nicht zu vergessen ein paar gläserne Schuh, verziert mit einem hübschen Rosenmuster.

Belle hatte sich in mühseliger Arbeit mit einigen Arendelle-Bewohnern ausgetauscht und sich Notizen gemacht um Annas Geschichte in einem Buch festzuhalten, welches sie mit der Hilfe der anderen Prinzessinnen noch mit kleinen selbstgemalten Bildern komplettiert hatte.

Rapunzel hatte sich ihrer künstlerischen Ader erinnert und sich daran gemacht ein riesengroßes Gemälde zu erschaffen. Aber ganz im Gegensatz zu den üblichen Porträts oder Landschaftsbildern hatte sie ihr altes Internat mit Aquarell festgehalten, was sie alle stets daran erinnern sollte, was sie schon miteinander ausgestanden hatten. Und als kleinen Zusatz hatte sie an verschiedenen Positionen Symbole versteckt, wie eben zum Beispiel das Wappen von Arendelle.

Während Tiana verschiedene Gerichte kochte, die für eine Hochzeitsfeier in Frage kamen, aber doch an ihr New Orleans erinnerten, backte Snow diverse Kleinigkeiten, die verführerisch durch die Schlossflure dufteten. Gerade bei den beiden profitierten alle anderen Prinzenpaare, denn die Gerichte mussten natürlich probiert und für gut befunden werden.

Während die Frauen also vollauf beschäftigt waren, konnte man selbiges nicht von den Prinzen behaupten. Zu Anfang der Woche hatten sie das große Schiff zurecht gemacht und Ausbesserungen vorgenommen, die notwendig gewesen waren um problemlos lossegeln zu können. Die Dekoration, Reinigung und Aufstockung der Gästezimmer im Schiff hatten sie dann aber doch lieber dem Personal überlassen und sich Tag für Tag vergnügt. Die Herren genossen die freie Zeit, wenn sie auch begrenzt war. Ob sie nun gemeinsam ausritten oder nur auf der großen Terrasse saßen und etwas zu Essen und Trinken zu sich nahmen. So viele gemeinsame vergangene Augenblicke mussten wieder in Erinnerung gerufen und belächelt werden. Es kam nicht selten vor, dass selbst die Prinzessinnen verwirrt die Köpfe zum Fenster drehten, weil ihre Partner sich nicht mehr einbekamen vor Lachen.

Natürlich gab es bei den meisten Prinzenpaaren auch schon Nachwuchs. Doch aus praktischen Gründen hatten sich alle dafür entschieden ihre Kinder zuhause in guter Obhut zu lassen, damit die Geschenke schneller fertiggestellt werden konnten und auf der Hochzeit nicht so viel Trubel herrschte, denn Anna und Kristof hatten noch keinen Nachwuchs.
Arielle’s und Eric’s Tochter Melody allerdings flitzte nur zu gerne zwischen den arbeitenden Prinzessinnen herum und holte sich jeden Tag kleine Naschereien von Snow und Tiana ab, bevor sie zu ihrem Vater und seinen Freunden ging, bei denen sie immer interessante Geschichten zu hören bekam. Natürlich immer jugendfrei!

„Liebling! Meinst du nicht, wir sollten uns langsam auf den Weg machen?“ Eric’s Stimme trug weit durch den Saal, in dem die Prinzessinnen ihre Reisekisten noch einmal kontrollierten, während die Diener bereits einzelne Kisten an Board des Schiffes brachten. Arielle nickte, wandte sich an ihre Freundinnen und atmete tief durch. „Wir haben alles?“ Snow trat an die junge Frau heran und legte einen Arm um sie, bevor sie gemeinsam zum Strand gingen. „Es wird schon gut gehen.“



Doch es ging nicht gut. Am zweiten Tag ihrer Reise wurde die Gruppe von einem gewaltigen Unwetter überrascht. Eric und seine Crew versuchten alles um das Schiff aufrecht zu halten, doch es war nicht möglich. Ein Blitz schlug in den Mast ein und kurz kehrte die Erinnerung an die Nacht zurück, in der Eric Schiffbruch erleidete und von seiner Herzensdame gerettet worden war. Doch in diesem Fall waren sie besser vorbereitet und so konnten sich alle auf Rettungsboote retten. Das Schiff versank und mit ihm alle Geschenke und Habseligkeiten der Reisegruppe. Den Prinzessinnen sank der Mut und einige mussten sehr an sich halten nicht in den Armen ihrer Männer zu schluchzen. Immerhin hatten sie insoweit Glück, dass es nicht mehr weit bis Arendelle war und sie am späten nächsten Nachmittag ankamen. Anna hatte von dem Unglück auf hoher See gehört und sich bereits Sorgen um ihre Freunde gemacht. Gemeinsam mit Kristof und Elsa stand sie im Hafen, als die Boote einschifften und die Prinzenpaare endlich wieder festen Boden unter den Füßen hatten. Für Rapunzel und Flynn war es ein Abenteuer gewesen und auch Eric und Arielle hatten nichts an der Art und Weise der restlichen Fahrt auszusetzen. Den anderen Prinzenpaaren allerdings war es nicht so gut bekommen…

Nach einem heißen Bad, neuer frischer Kleidung und einer Kleinigkeit zu essen, waren die Schrecken bei allen weggewischt und sie konnten den Aufenthalt in dem schönen Schloss genießen. Während Cinderella und Aurora durch die Stadt bummelten, hatten sich Snow und Tiana in der Küche verschanzt. Rapunzel, Belle und Arielle hingegen hatten sich aufgemacht das Schloss zu erkunden, während die Prinzen sich um Kristof scharrten um ihm einen letzten Abend in Freiheit zu versüßen.



Am nächsten Morgen schlugen früh die Glocken. Die Hochzeitsgesellschaft saß in der Kirche und sah dem Brautpaar zu, wie sie sich das Ja-Wort sagten. Wie es einer richtigen Prinzessin geziemte, schnieften alle schiffbrüchigen Prinzessinnen in ihre Taschentücher, während sich die Prinzen kopfschüttelnd erhoben und dem frisch getrauten Paar aus der Kirche folgten. Das ganze Land feierte die Hochzeit von Anna und Kristof und Elsa hatte sich mit ihren Eiskünsten selbst übertroffen. Überall glitzerte und funkelte es und der Marktplatz war eine riesengroße Eisfläche, auf der man Schlittschuhlaufen konnte. Natürlich probierten einige Prinzenpaare sofort aus, ob sie auch auf Kuven so elegant dahinschreiten konnten. Leider gelang es nicht allzu gut.



Am Abend legte sich eine leichte Bedrückung auf die Prinzenpaare, als sie gemeinsam mit Kristof, Anna und Elsa in dem großen Saal etwas aßen, bevor die Feierlichkeiten weitergingen. „Die Geschenke sind beim Schiffunglück leider untergegangen“, beichtete Rapunzel dann irgendwann den Grund für ihre Trübseligkeit. Anna blickte zu ihrer Schwester und Kristof, dann zu ihren Freunden, bevor sie aufstand. Lächelnd blickte sie einen nach dem anderen an, verschränkte ihre Hände hinter ihrem Rücken und schüttelte kurz den Kopf, bevor sie sagte: „Das schönste und größte Geschenk ist es, euch hier zu haben. Wir sind Freunde und was ist wichtiger und toller als Freundschaft? Ihr seit zu unserer Hochzeit gekommen und habt Gefahren und Mühen auf euch genommen um hier sein zu können. Mir wäre es eine Ehre, wenn ihr meine Gastfreundlichkeit annehmen und noch ein paar Tage bleiben würdet. Natürlich bekommt ihr eins unserer Schiffe um nach hause segeln zu können.“ Von so viel Freundlichkeit und Herzlichkeit überwältigt, lächelten die angesprochenen Prinzenpaare. „Nicht nur Liebe öffnet Türen. Auch Freundschaft tut das.“





In diesem Sinne: Möge es auch noch so stürmisch und regnerisch aussehen, gibt es irgendwo einen Sonnenstrahl, der euch aufbauen und erheitern wird Wink Ich wünsche dir und deinem Mann alles Glück der Welt!!

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Amalie Lovett

Göttin Aphrodite - Hercules


BeitragThema: Re: Hochzeitsgeschenk   Fr Aug 11, 2017 1:57 pm

Wieder einer dieser langweiligen Tage war angebrochen und verhieß auch nicht spannender zu werden als die letzten Tage. Seitdem der Fluch gebrochen und die Schüler zurück in den Märchenwald gekehrt waren, bereute Aphrodite ihre Wahl zurück auf den Olymp gegangen zu sein. Natürlich war es vor dem Fluchbruch nicht viel anders gewesen als dieser Tage, aber damals hatte sie auch nicht die Freuden des Menschseins gekannt. Jetzt wusste sie, was sie all die Jahrhunderte unbewusst vermisst hatte. Diese Leichtigkeit die die Menschen umgab, würde sie niemals umgeben können. Natürlich liebte sie trotz allem ihr Leben als Göttin noch immer – schließlich gab es gewisse Vorteile – aber sie vermisste es zu essen und zu feiern, wie es nur die Menschen konnten.
Das eintönige Leben im Olymp hatte die Oberhand zurückerlangt und vielen war es mittlerweile zu langweilig geworden, gerade weil es kein neues Schicksal gab, welches sie beschäftigte. Herkules‘ Leben war allgegenwärtig gewesen, aber jetzt? Er war glücklich ein Mensch zu sein und mit Meg zusammenleben zu können. Zeus redete von nichts anderem mehr als einem möglichen Enkel. Aber was war mit ihr? Aphrodite besuchte immer öfter die Menschenwelt und beobachtete die Menschen, die in ihrem Tempel Opfergaben darbrachten und um Gefallen beteten. Viele dieser Bitten waren zum Kopfschütteln und manche amüsierte oder betrübte sie. Und doch …
Tief in der Nacht, wenn der Olymp still und ruhig lag und die Menschen sich zu Bett begeben hatten, schlich sich Aphrodite durch das große goldene Tor und ging auf die Erde nieder zu einem Statuenkopf, dessen Inneres bei weitem nicht aus Stein war. Nein, ein Satyr hatte es sich dort gemütlich gemacht und genoss seine Zeit genüsslich. Er war der weltbeste Heldentrainer, was Zeus als Bestätigung in den Sternenhimmel gezeichnet und damit dem kleinen Wesen einen Herzenswunsch erfüllt hatte. Und doch war er oft einsam. Aphrodite spürte die Einsamkeit in dem Herzen des Satyrs, wenn sie neben seiner Schlafstätte stand und ihn betrachtete. Sie wusste, dass Phineus noch nie dem weiblichen Geschlecht abgeneigt gewesen war und besonders hübsche Frauen seine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatten, obwohl er stets abgewiesen worden war. Er hatte sich nie entmutigen lassen und versuchte immer wieder sein Glück, so unausstehlich seine Annäherungsversuche und seine Chancen so minimal auch sein konnten.
Doch der Fluch hatte vieles verändert. Als sie beide noch vom Fluch gefangen und in der anderen Zeit gelebt hatten, hatte sie beide etwas verbunden. Sie hatten nicht gewusst, wer sie wirklich waren und als sie es dann herausgefunden hatten …
Seufzend setzte sich Aphrodite an die Bettkante und musterte Phineus, der sich unruhig hin und herwälzte. Wovon er wohl träumte? Lächelnd strich sie ihm zärtlich über die Wange und augenblicklich trat ein seeliger Ausdruck in sein Gesicht. Die Göttin erhob sich und wandte ihre Aufmerksamkeit der Inneneinrichtung zu und stockte. An der Wand hing ein riesengroßes Bild von einer Frau und bei dieser handelte es sich um sie. Das war sie auf dem Bild! Überrascht blickte Aphrodite erneut zu Phineus und bevor sie sich ein Lächeln gönnen konnte, konzentrierte sie sich auf die Gegebenheiten. Sie wurde von vielen Wesen verehrt als Göttin der Liebe und Schönheit. Warum sollte Phineus etwas anderes in ihr sehen? Ganz einfach: Er kannte sie. Aphrodite war während des Fluchs keine Göttin sondern sie selbst gewesen.
Erneut blickte sie zu dem Bild und fasste dabei einen Entschluss.

„Wie kommst du darauf, dass ich das genehmigen würde?“ Zeus musterte die junge Göttin, die vor seinem Thron stand und nun die Arme vor der Brust verschränkte. „Du schuldest mir einen Gefallen! Ich habe dich, auch wenn ich es nicht wirklich sicher gewusst habe, vor Hades gewarnt! Ohne mich, hätte er sicherlich sein Ziel erreicht während des Fluchs! Und Hercules habe ich auch geschützt, indem ich ein wachsames Auge auf ihn gehabt habe!“ Mit Trotz und Willensstärke in den Augen blickte sie den Götterherrscher an, der sich nachdenklich am Kinn kratzte und scheinbar mit sich rang. Natürlich hatte sie Recht und das wusste er, aber ob er wirklich bereit war die Regeln zu brechen? „Na schön…“, stimmte er dann letztendlich zu, was Aphrodite ein triumphierendes Lächeln auf die Lippen zauberte. Sie schritt an den Thron heran, drückte dem weißbärtigen Mann einen Kuss auf die Wange und verließ den Raum um sich sofort auf den Weg zur Erde zu machen.

In ihrem Tempel war viel Betrieb, denn der Valentinstag stand kurz bevor. Viele Frauen erbaten ihren Segen und ihre Mithilfe, damit sie auch ja der richtige Mann zu einem Date bat oder ihr Rosen schenkte. Doch die Frauen mussten warten, denn an diesem Tag hatte Aphrodite etwas vor, was keinen Aufschub erlaubte. Allerdings brauchte sie nicht lange zu suchen, denn gerade schritt der stadtbekannte Satyr durch die steinernen Säulen. Einige Frauen sahen etwas überrascht zu dem untersetzten Mann herüber, der auf seinen zotteligen Beinen und einem Blumenstrauß in der Hand den Tempel durchschritt und auf die lebensgroße Figur der Aphrodite zuging. Er atmete leise durch, als er vor ihr stand und legte die Blumen zu ihren Füßen. Die Göttin beobachtete das Tun und fühlte sich in ihrer Idee bestätigt, war sich aber nicht sicher ob der richtige Moment gekommen war. Vor all den anderen Leuten, die ihre Hilfe erbaten, wäre es unpassend. So ließ sie den Satyr gehen und blickte ihm voller Trauer in den Augen nach. Was war, wenn es nicht funktionieren würde? Was, wenn ihre Idee zum Scheitern verurteilt war?

Am Abend, als die Sterne hell am Firmament leuchteten und eine klare Nacht verkündeten, kehrte Aphrodite zu dem steinernen Kopf zurück und materialisierte sich zu ihrer menschlichen Gestalt. Phineus war gerade hinaus getreten und stockte in seiner Bewegung, als er sie sah. Lächelnd blickte die Göttin zu ihm herüber und ließ ihn zu sich kommen. „Was machst du hier?“ war natürlich die erste Frage die er stellte. Sie hatten sich lange nicht mehr gesehen und Aphrodite hatte schon befürchtet, er würde sie nicht erkennen. Diese Zweifel waren wohl unbegründet gewesen. „Ich habe nach dir gesucht“, antwortete sie ihm und setzte sich in das kühle Gras, damit sie ihm ins Gesicht sehen konnte und nicht auf ihn herunterblicken musste. Phineus musste sich erst an die Situation gewöhnen und er stammelte einige Fragen („Wie ist es im Olymp“, „wie geht es den anderen Göttern“), die Aphrodite nicht zu beantworten gedachte. Sie lächelte ihn weiterhin an und griff mitten in einer weiteren Frage nach seiner Hand. „Ich möchte dich etwas bitten, Phineus.“ Nun war es an ihm zu schweigen und aufmerksam zu ihr herüberzublicken. Sie konnte die Fragezeichen erkennen, die in seinem Kopf schwirrten. Worum konnte eine Göttin auch schon bitten?
„Du hast mir gefehlt“, murmelte Aphrodite leise und konnte dabei sehen, wie Phineus erstaunt die Augen aufriss. Sie wusste nicht ganz was sie weiter sagen sollte und suchte noch nach den richtigen Worten, als der Satyr ihren Gedankengang unterbrach. „Du hast mir auch gefehlt.“ Mit diesem Geständnis griff nun der Satyr nach der anderen Hand der Göttin und drückte sie sanft. Es bestanden also keine Zweifel an Aphrodites Annahme, was sie erleichterte. Und doch war da diese Kleinigkeit. „Ich möchte, dass du mit mir in den Olymp kommst.“ Entschlossen blickte die Göttin zu dem Wesen herüber, der ihr so sehr ans Herz gewachsen war. Der hingegen sah sie ein wenig bedröppelt an und öffnete den Mund, ohne etwas zu sagen. Was sollte man auch auf so eine Aussage antworten? „Ich habe mit Zeus gesprochen und er wäre bereit eine Ausnahme zu machen. Einen Gott der Satyren gibt es nicht und da dachte ich …“ „Stopp stopp stopp! Auszeit! Was?!“ Phineus musste sich jetzt auch erstmal ins Gras setzen, bevor er ganz die Sicherheit des Stehens verlor. Aphrodite lächelte schwach zu ihm herüber, während sie ihm langsam aber sicher wiederholte, was sie von ihm erbat. „Du könntest ein Gott werden. Natürlich keiner mit irgendwelchen Kräften. Erstmal nicht. Zeus lässt sicher mit sich reden, wenn du ihm beweist, dass du ein guter Gott sein kannst. Es würde dir gefallen, der Olymp ist so etwas wie das Schlaraffenland. Und du wärst bei mir. Phineus, ich …“ Tief atmete die blonde Göttin durch, bevor sie dem Satyr fest in die Augen sah. „Ich liebe dich.“



„Mehr Trauben!“ Die Stimme der Göttin war zart wie ein Rosenblatt und so weich wie das tiefste Meer, während sie auf ihrem Sessel lag und zu dem anderen Gott herüberblickte, der ihr die Trauben reichte und sich danach neben sie sinken ließ. Sein Glanz war nicht ganz so hell wie ihrer, aber das war unwichtig. Sie waren zusammen und hatten alle Zeit der Welt. „Zu Befehl meine Göttin“, flüsterte Phineus leise, während er eine Traube in ihren Mund fallen ließ und seelig lächelte.
Der Fluch der Bösewichte hatte dazu geführt, dass es Zeichen und Wunder gab auf der ganzen Welt. Wie sonst sollte es erklärbar sein, dass es einen Gott der Satyren gab, der selbst einmal ein sterblicher Satyr gewesen war? „Und wann heiraten wir?“, hauchte Aphrodite ihrem Lieblingssatyr ins Ohr. Der allerdings riss die Augen auf und blickte seine Angebetete sprachlos an. Diese Frau schaffte ihn wirklich …
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Ellie Plait

Rapunzel

Alter : 29

BeitragThema: Re: Hochzeitsgeschenk   Fr Aug 11, 2017 3:17 pm

Bereits zum zweiten Mal waren Rapunzel und Eugene in Arendelle eingeladen. Anlass war die Hochzeit von Anna und Kristoff, auf die Rapunzel sich seit dem Eintreffen der Einladung vor einigen Monaten gefreut hatte. Wie auch beim letzten Mal reisten Rapunzel und Eugene mit dem Schiff an und liefen, ebenfalls wie bei ihrem letzten Besuch, über die steinerne Brücke in Richtung Palast, wo die Hochzeitsfeier stattfinden sollte.
Nun standen Rapunzel und Eugene nach der Trauung, die wirklich schön gewesen war, am Rande der Tanzfläche in den großen Festsaal und beobachteten die Frischvermählten bei ihrem ersten Tanz als Ehepaar. Wie gut die beiden doch miteinander harmonierten! Annas Kleid schwang bei jeder Bewegung sacht hin und her und Rapunzel konnte jedes Mal, wenn sie einen Blick auf Annas Gesicht erhaschte, ein Strahlen auf ihrem Gesicht erkennen. So glücklich wie Anna an diesem Tag sah wohl nur eine Braut aus, da war Rapunzel sich sicher.
Kurz ließ Rapunzel ihren Blick durch den festlich geschmückten Saal schweifen. Neben den unzähligen Bannern in den Farben des Königreichs Arendelle hatte auch Annas Schwester Elsa ihren Beitrag zur Dekoration des Festsaals geleistet. Das Eis glitzerte hier und da und verlieh dem Raum einen ganz besonderen Glanz.
Das Musikstück endete und fast augenblicklich erklang das Nächste, was die ersten Hochzeitsgäste auf die Tanzfläche zog. Rapunzel unterdessen suchte ihren Weg zu Anna, die sich bereits von der Tanzfläche entfernt und am Buffet eingefunden hatte.
Lächelnd berührte Rapunzel Annas Arm, um die Aufmerksamkeit der Braut auf sich zu ziehen. Anna drehte sich zu Rapunzel um und die Brünette zog die Braut augenblicklich in eine Umarmung: „Ich wollte dir noch einmal ganz herzlich gratulieren. Das ist leider vorhin etwas zu kurz gekommen.“
Die Rothaarige löste sich lachend von Rapunzel und griff nebenbei mit der Hand nach den Pralinen, die auf dem Buffet präsentiert wurden.
„Vielen Dank! Wir freuen uns so sehr, dass ihr kommen konntet.“
Mit diesen Worten drehte Anna sich suchend nach Kristoff um. Rapunzel folgte ihrem Blick und entdeckte ihn am Rand der Tanzfläche, zusammen mit Eugene. Die beiden waren in ein Gespräch vertieft und schienen sich auf den ersten Blick ganz gut zu verstehen.
Rapunzel richtete ihre Aufmerksamkeit wieder auf Anna. Sie hatte in der Rothaarigen eine gute Freundin gefunden, was mitunter daran lag, dass die beiden sich in vielen Dingen doch recht ähnlich waren.
„Vielen Dank für die Einladung! Wir sind so froh, dass wir die Möglichkeit bekommen, Arendelle auch mal für ein paar Tage im Sommer zu erleben.“
Anna kicherte bei der Erinnerung an die Geschehnisse vom letzten Jahr, wo das Königreich im Schnee versunken war, und das mitten im Frühling. Auch Rapunzel und Eugene waren damals dort gewesen, zur Krönung von Annas älterer Schwester Elsa. Erst im Nachhinein hatte Rapunzel verstanden, wie genau es zu diesem Phänomen gekommen war.
„Ihr müsst uns unbedingt auch mal im Winter besuchen. Im richtigen Winter natürlich.“, ergänzte Anna lachend, als sie Rapunzels leicht irritierten Gesichtsausdruck sah.
„Ja, das machen wir. Aber bis dahin genießen wir einfach die tolle Feier.“
Mit diesen Worten nahm sich nun auch Rapunzel von den Pralinen und griff dann kurz entchlossen nach Annas Hand. Sie warf noch einen schnellen Blick zu Kristoff und Eugene, die noch immer am selben Fleck standen und sich unterhielten, und lächelte Anna dann begeistert an: „Da dein Mann sich offenbar immer noch zu unterhalten scheint, hat er sicher nichts dagegen, wenn ich jetzt mit der Braut tanze.“
Sofort ging Anna, nicht minder begeistert als ihre brünette Freundin, auf den Vorschlag ein und nickte: „Na klar, sehr gerne.“
Rapunzel und Anna verbrachten den Abend tanzend und lachend auf der Tanzfläche und genossen die ausgelassene Stimmung. Nicht nur Eugene und Kristoff gesellten sich später dazu, sondern auch alle ihre Freunde, die ebenfalls zahlreich zur Hochzeit von Anna und Kristoff erschienen waren.
Es war wirklich eine wundervolle Hochzeit gewesen und Gäste sowie Brautpaar feierten eine Hochzeitsparty, an die sich sicherlich jeder wieder gerne erinnerte.





Zur Hochzeit wünsche ich euch alles erdenklich Gute. Möge eure Zukunft von einer ganzen Menge Liebe und einer großen Portion Glück erfüllt sein. hug
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Kristoffer Svenson

Kristoff - Die Eiskönigin


BeitragThema: Re: Hochzeitsgeschenk   Fr Aug 11, 2017 8:33 pm

Schnucki, ich habe heute noch eine weitere kleine Überraschung für dich. Ich wünsche dir hier auch nochmal alles alles Liebe, drücke dich virtuell noch einmal, weil ich das ja nur gefühlte 100 mal heute Vormittag gemacht habe  Smile  und hoffe der kleine Text gefällt dir  :herz:  :hearteye:

❅Winter Wonderland❅


Kristoff atmete einmal tief durch, bevor er ein letztes Mal das Geschirr an Sven’s Hals kontrollierte. Er war sich sicher, dass er es richtig angelegt hatte, aber heute war er nicht ganz bei der Sache. Bei gar nichts, wie es schien, da er sich am Morgen auf sein Wurstbrötchen noch Marmelade geschmiert hatte. Weswegen Anna ihm einen sehr merkwürdigen Blick zugeworfen hatte. Kein sehr schmackhaftes Frühstück, aber das war Kristoff dann auch egal gewesen. Er hatte anderes im Kopf.

Aus diesem Grund stand er jetzt im Hof des Schlosses von Arendelle und strich Sven immer wieder beruhigend über den Rücken. Um sich selber zu beruhigen, selbstverständlich, nicht das Tier. Das Rentier hatte wie immer alle Ruhe weg und kaute immer noch an seiner Tagesration Karotten. Sein tierischer Begleiter war ja mit nichts anderem zufrieden zu stellen.
„Sven, was meinst du? Wird alles gut gehen heute?“
Das Tier rollte mit den Augen und stupste ihn in die Seite. Seine Art ihm zu sagen, dass er sich lächerlich aufführte. Kristoff lehnte sich etwas verletzt gegen den Schlitten, der hinter Sven gespannt war. Wie so oft wünschte sich Kristoff, dass sein Freund ihm tatsächlich antworten würde. Was er ja auch tat, in gewisser Weise, aber ausführliche Gespräche, Ratschläge geben und Mut zu sprechen waren nicht im Sortiment. Dabei würde er das heute wirklich gut gebrauchen können.
Beim Gedanken an sein Vorhaben breitete sich schon wieder ein flaues Gefühl in seinem Bauch aus. Er konnte sich nicht vorstellen was nicht klappen sollte, aber trotzdem, was wenn es doch den Bach runter ging? Das wollte er sich lieber nicht ausmalen. Mit einem entschlossenen Nicken, dass er sich nicht länger von irgendwelchen Hirngespinsten verrückt machen lassen würde, stieß er sich vom Schlitten ab und kontrollierte zum 10. Mal den Picknickkorb mit heißer Schokolade und ein paar kleinen Snacks und ob er auch wirklich genug Decken und das wunderbar wärmende Fell eingepackt hatte. So viel zu nicht verrückt werden. Kristoff rollte über sich selbst die Augen. Natürlich so, dass Sven ihn nicht sehen konnte. Der würde ihm sonst wochenlang unter die Nase reiben, dass er ja von Anfang an recht gehabt hatte.

Und dann war es endlich Zeit. Anna, seine Anna, kam dick eingepackt in einen Mantel, Handschuhe und warme Stiefel aus der Schlosstür und augenblicklich schlich sich ein Lächeln auf Krisroff's Lippen. Es würde alles gut gehen! Wie sollte es auch nicht?
"Bist du bereit?" fragte er seine Freundin und erhielt als Antwort ein freudiges
"Natürlich! Reiten wir los!"
Es überraschte ihn immer wieder mit wie viel Lebensfreude Anna jeder einzelnen Situation entgegen trat. Als wäre alles das wohl größte Abenteuer und so aufregend, dass sie am liebsten Luftsprünge machen wollte. Wie konnte er sich von dieser Flut an guter Laune nicht anstecken lassen?
Nun ebenfalls freudig aufgeregt half er Anna in den Schlitten zu steigen und folgte ihr kurz darauf auf seinen eigenen Platz. Sorgsam legte er ihr eine Decke um die Schultern und das Fell über den Schoß, damit Anna bloß nicht kalt wurde. Augenblicklich kuschelte sie sich an ihn und Kristoff legte seinen Arm um sie. "Sven!?"
Mehr brauchte es nicht für seinen treuen Gefährten um zu wissen, dass er sich auf den Weg machen konnte.

Anna dachte, dass sie einfach nur eine Schlittenfahrt durch den winterlichen Wald machen würden. Wo sie ja auch nicht ganz falsch lag, aber das war nur ein Teil des Tagesplans. Ein Plan den Kristoff in Gedanken immer wieder durch ging und hoffte, dass alles so vorbereitet war, wie er es mit Elsa abgesprochen hatte. Anna hingegen saß neben ihm und redete munter vor sich her. Wie immer stand ihr Mund keine Sekunde still. Sie teilte sich gerne mit und oft brachte sie ihn mit ihrer manchmal unüberlegten Plapperei zum Lachen. Heute konnte er ihr jedoch nicht ganz folgen und ließ nur hin und wieder ein Mhm oder Aha von sich hören, um wenigstens ein bisschen an dem Gespräch teilzunehmen.
Es war nicht einfach die Nerven zu behalten und sich ganz normal zu verhalten, das musste er zugeben. Aber Kristoff wollte ja auch nicht, dass Anna irgendwas ahnte und die Überraschung hinüber war.
"... oder was meinst du?"
Oh Mist... hatte sie ihm eine Frage gestellt?
Dem wartenden Gesichtsausdruck nach zu urteilen schon.
Ähm ... äääähhhmmn...
"Ich bin ganz deiner Meinung, Schatz!" antwortete er vielleicht etwas zu enthusiastisch. Aber Anna schien mit der Antwort zufrieden zu sein.
"Super!! Dann machen wir das."
Verdammt... zu was hatte er da gerade zugestimmt? Bei Anna konnte das ja eigentlich fast alles sein. Ein wenig beunruhigend, aber es gab wenig was er nicht für Anna tun würde. Er liebte seinen kleinen rothaarigen Wirbelwind aus tiefstem Herzen und würde fast alles für sie tun. Sven abgeben vielleicht nicht gerade, aber das würde sie auch nicht von ihm verlangen.

Eine Weile fuhren sie durch den verschneiten Wald, genossen zum einen die heiße Schokolade, die er wohl bedacht mitgenommen hatte und die sie dank der praktischen Becherhalter an seinem Schlitten gedankenlos zu sich nehmen konnten und zum anderen die Ruhe um sie herum, abgesehen von Annas angeregter Unterhaltung über das anstehende Weihnachtsfest und die geplanten Festivitäten und Köstlichkeiten. Auch Geschenkideen für gefühlt jeden einzelnen ihrer Bediensteten diskutierte sie mit ihm, was Kristoff erneut zum Schmunzeln brachte. Anna gab mit allem was sie hatte und hauptsächlich mit ganz viel Herz. Da war es nur logisch, dass der Gemüselieferant auch auf ihrer Liste gelandet war. Zumal der arme Mann täglich bei ihnen auftauchen musste, um Sven mit Karotten zu versorgen. Diese offenherzige Eigenschaft war nur eines der Dinge die er so sehr an ihr liebte.

Mit jeder Minute die mehr verstrich wurde es jedoch schwerer für Kristoff, sich auf etwas anderes als seine flatternden Nerven zu konzentrieren, welche drohten die Überhand zu gewinnen. Sie waren ja auch fast da!
Sven kannte natürlich den Weg und hatte sie zielsicher an den richtigen Ort gebracht. Als der Schlitten zum Stillstand kam setzte Anna sich auf und schaute mit einem besorgten Blick zu Kristoff.
"Was ist los? Sind es Wölfe?"
Die Erinnerung von ihrer aller ersten gemeinsamen Schlittenfahrt hing ihr wohl immer noch nach.
"Oder ist es Sven? Geht's ihm nicht gut?"
Dass sie sich um das Rentier sorgte, ließ Kristoff das Herz aufgehen. Noch mehr als sonst schon!
"Nein nein, Sven geht es gut. Ich hab ihm gesagt, dass er uns hier hin bringen soll." Verkündete Kristoff mit in die Höhe gezogenen Mundwinkeln.
Ihren fragenden Blick ignorierte er gekonnt und stieg mit einem großen Satz vom Schlitten runter.
„Komm…“ forderte er Anna auf und griff nach ihrer Taille um sie sicher von dem Gefährt zu heben.
„Ich habe eine Überraschung für dich.“
Ein Satz, der jede etwaige Zweifel und Sorgen sofort aus Anna’s Gedanken löschte und ihren natürlichen Trieb zur Freude hervorbrachte.
„UH klasse. Lass uns gehen. Wo ist es? Ist es schön. Sag schon. Wo ist meine Überraschung.“
Dass sie ihn nicht vor lauter Aufregung an der Hand schon durch den halben Wald gezerrt hatte, war ein Wunder. Und wer Kristoff nicht so aufgeregt, dann hätte er sich von ihrem Tatendrang sicher anstecken lassen. Doch so ging er ganz gemütlich mit ihr in die Richtung in der sich der Schauplatz der Überraschung verbarg.

Sie mussten auch gar nicht weit gehen, da veränderte sich ihre Umgebung leicht. Für das ungeübte Auge war es wahrscheinlich kaum zu erkennen, aber für jemanden wie Kristoff, der den Wald wie seine Westentasche kannte, zeigten sich die Veränderungen deutlich. Und auch Anna schien die kleinen Details so langsam zu erkennen.
„Ohhhh…“ stieß sie einen bewundernden Laut aus.
Es hatte sich in Mitten des Waldes ein Weg gebildet, der sie weiter in eine bestimmte Richtung führte. Gesäumt war der Pfad mit winzigen verzierten Eisblumen, die wie auf magische Weise von innen heraus zu leuchten schienen. In dem Moment war er sich sicher, dass Elsa ganze Arbeit geleistet hatte, wenn es schon so los ging.
Und tatsächlich… nur wenige Schritte weiter eröffnete sich vor ihnen das reinste Winterwunderland.
Die Bäume und Sträucher waren mit einer hauchdünnen Frostschicht überzogen und glitzerten und funkelten nur so vor sich hin. Von oben herab rieselten Schneeflocken so groß wie seine Handfläche und tauchten alles in ein gedämpftes Licht. Eisskulpturen in jeglicher Größe und Form dienten als Abzäunung für das atemberaubende Szenario was sich ihnen zeigte. Über ihnen formte sich eine Kuppel aus Eissträngen, so filigran verschnörkelt, dass es fast so schien, als würden sie jeglicher Schwerkraft trotzen und in der Luft über ihnen schweben. Ein absolut einzigartiges Schauspiel was sich ihnen bot und selbst Anna für einen kurzen Augenblick die Sprache verschlug.
Die Überraschung war gelungen!
Dafür würde er sich gleich bei Elsa ausgiebig bedanken müssen. Gleich… nachdem er getan hatte wofür sie hergekommen waren.
Kristoff ließ Anna’s Hand los, da sie, neugierig wie sie war, alles genauestens inspizieren musste und blieb am Rand der Lichtung stehen. Der Moment war also gekommen.
//Tief durchatmen Kristoff// sprach er sich selber Mut zu und spürte noch im selben Augenblick einen kräftigen Stubs im Rücken. Sven hatte es sich nicht nehmen lassen und war ihnen nach geschlichen. Wie er aus seinem Geschirr für den Schlitten gekommen war, war Kristoff ein Rätsel, aber eines was er später lösen musste. Die Ermutigung seines besten Freundes reichte aus, um ihn in Bewegung zu setzen.
„Oh Kristoff, ist das schön hier! Das ist die allerbeste Überraschung die ich jemals bekommen habe!“ verkündete Anna mit ihren schon bekannten Enthusiasmus.
Wenn sie da mal nicht falsch lag…
Da er ihr nicht antwortete drehte sie sich wieder zu ihm um und hielt abrupt in der Bewegung inne.
Kristoff stand nicht mehr am Rand der Lichtung, sondern war in die Mitte gegangen und hatte sich, ganz traditionell, auf ein Knie fallen lassen. Mit einer in die Höhe gehaltenen Hand bedeutete er ihr, zu ihm zu kommen.
Langsamen Schrittes kam Anna auf ihn zu und als sie endlich so nah war, dass er nach ihr greifen konnte, zog Kristoff sie zu sich ran. Mit der freien Hand hatte er eine kleine Box aus seiner Tasche gefischt und hielt sie vor sich hin. Darin befand sich ein Erbstück der Familie, welches Elsa ihm gegeben hatte, als er sie um ihr Einverständnis gefragt hatte. Ein wunderschöner Ring mit einem Diamanten der ebenso kristallklar war und funkelte, wie das Eis um sie herum. Dann konnte seine Familie immerhin nicht mehr sagen, dass Anna nicht verlobt war. Diesmal würde sie einen Ring tragen. Den, den er ihr an den Finger stecken würde!
„Anna…“ flüsterte Kristoff leise und musste feststellen, dass ihm seine Stimme leicht versagte. Mit einem Räuspern versuchte er sich unter Kontrolle zu bekommen.
„Du bist das Beste was mir je passiert ist. Ich liebe dich und ich möchte keinen Tag mehr ohne dich sein!“
Waren das Tränen in ihren Augen?
Kurz wurde Kristoff panisch. Warum weinte sie denn jetzt?
„Also… nur wenn du willst! Dann würde ich uns gerne heiraten. Warte… was? Nein, dann würde ich dich gern heiraten… so. Wenn du nichts dagegen hast, versteht sich. Ich hab nichts dagegen. Ganz und gar nicht. Und Elsa auch nicht… ich hab sie gefragt. Nicht das du denkst…“
Wie es schien, färbte Anna mittlerweile auf ihn ab, da er einfach immer weiter vor sich hin redete, bis Anna ihn unterbrach.
„Kristoff…“
Mit erwartungsvollem Blick schaute er zu ihr hoch.
„Ich will!!“ verkündete Anna und warf sich ihm an den Hals.
„Ich will uns auch heiraten.“
Mit einem erleichterten Lachen drückte er Anna fest an sich und legte seine Lippen für einen langen Kuss auf ihre.
Von irgendwo her hörte er Steine kullern und freudiges Jubeln. Allen voran Olaf, der durch die Lichtung sprang und lauthals verkündete, dass Kristoff und Anna nun verlobt waren.

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Natalie Lioness

Nala - Der König der Löwen

Alter : 29

BeitragThema: Re: Hochzeitsgeschenk   Sa Aug 12, 2017 8:23 am

„Mmhh … das schmeckt so unglaublich lecker!“, schwärmte Anna und piekst mit der Kuchengabel erneut in ein kleines Stück Torte. „Das musst du unbedingt probieren. Die ist es, die Torte ist die Richtige.“ „Anna ich kann nicht mehr. Seit zwei Stunden probieren wir nur noch Torten. Mir ist schlecht“, antwortete Kristoff und verzog das Gesicht, als ihm Anna die Gabel hin hielt. Diese blickte ihn schmollend an. „Aber es geht doch um unsere Hochzeitstorte. Sie soll uns doch beiden schmecken“, sprach sie leicht geknickt. „Anna sie schmecken alle fantastisch. Es ist völlig egal für welche du dich entscheidest“, sagte er liebevoll und strich sanft mit dem Daumen über ihre Wange. Die Rothaarige lächelte ihren Verlobten an und schob ihm ein Stück Torte in den Mund. „Das ist der letzte … versprochen“, sagte sie schelmisch grinsend und Kristoff riss entnervt die Arme in die Luft „Amma, dasch isch nisch witschisch.“ In diesem Moment betrat Elsa den Saal. Als sie das Szenario erblickte, drehte sie sich um und wollte wieder gehen. „Entschuldigt, ich wollte euch nicht stören…“ Anna lief ihr aufgeregt entgegen und hielt ihre Schwester davon ab, den Raum wieder zu verlassen. „Und ? Sag schon Elsa. Haben sie zugesagt?“, fragte die Prinzessin nervös. Elsa sah sie ernst an und verzog keine Miene. Doch dann konnte sie die Fassade nicht mehr aufrecht erhalten. „Ich habe soeben die Zusage von König Eric und Königin Arielle erhalten.“ Jubelnd fiel Anna ihrer Schwester um den Hals. „Sie haben alle zugesagt! Alle kommen zu unserer Hochzeit!“, rief sie euphorisch und sprang nun auch Kristoff in die Arme. „Kannst du dir das vorstellen? Alle Majestäten aus den Nachbar-Königreichen und aus noch viel weiter entfernteren Ländern kommen, um zu sehen wie wir uns das Ja-Wort geben!“ Der blonde junge Mann sah seine Zukünftige rührend an. Es ließ sein Herz höher schlagen, zu sehen wie sehr sie sich darüber freute und wie sehr ihre Augen strahlten. Doch der Gedanke an die Hochzeit brachte ein immer stärker werden faden Beigeschmack mit sich. Sein Magen verkrampfte sich und er verlor den Appetit. Zu diesem Zeitpunkt jedoch schob Kristoff noch alles auf die natürliche Nervosität.
Es klopfte an der Tür und ein Bediensteter betrat den Saal. „Königin Elsa, Prinzessin Anna. Der Florist ist soeben eingetroffen.“ Mit einem Freudenschrei entfernte sich Anna von Kristoff und lief eilig durch die Tür. „Begleitest du uns?“, fragte der junge Mann die Königin bevor er seiner Verlobten folgte. Elsa lächelte vergnügt. „Nein, diesen Spaß überlasse ich euch ganz allein“, antwortete sie und trat vor ihm durch die große Flügeltür. Kristoff seufzte, atmete einmal tief durch und schloss die Tür hinter sich.

Bereits eine Woche vor dem großen Tag trafen die Majestäten ein, die einen sehr langen Reiseweg hinter sich hatten. So quartierten sich zum Beispiel König Naveen und seine Gemahlin Tiana im Gästeflügel ein. Das Personal im Schloss schien täglich anzuwachsen und das einst so leere Anwesen war nun ein Ort emsigen Treibens.
„Anna? ANNA? Wo bist du? Was ist los? Was …?“, voller Sorge und schwer atmend betrat Kristoff den großen Ballsaal und blickte sich suchend nach Anna um. Diese stand gerade mit Elsa an einen der Probe-Dekorationstische und deutete auf einen Kronleuchter aus kristallklarem Eis. Ihm fiel ein großer Stein vom Herzen als er sie gesund und munter dort stehen sah. Doch es dauerte nicht lang bis die Erleichterung der Empörung Platz machte. „Anna! Was soll das? Warum schickst du einen Boten zu mir, der mir sagt es gäbe ein Notfall und du bräuchtest sofort Hilfe …“, sprach er wütend. „Das IST ein Notfall Kristoff“, antwortete Anna und deutete auf den Tisch vor sich. „Außerdem wärst du sonst nicht gekommen …“, fügte sie leise hinzu und vermied es in seine Augen zu sehen. In letzter Zeit hatte er sich mehr und mehr von den Vorbereitungen zurück gezogen. Es tat ihm leid, als er sah wie geknickt Anna war. Ihr war diese Vorbereitung unglaublich wichtig und er hatte sie damit allein gelassen. Aber von Tag zu Tag steigerte sie sich immer mehr hinein. Zeitweise erkannte er sie kaum wieder. Für einen Moment schloss er die Augen und schluckte seinen Verärgerung Anna zu liebe hinunter. „Okay … um was geht es denn genau?“, fragte er nach und ließ den Blick über die Tische schweifen. Annas Blick hellte sich auf und sie packte Kristoff am Arm. „Also folgendes Problem: diese beiden Blumengestecke sind einfach traumhaft schön. Die Farbe und der Duft … einfach perfekt“, begann sie und Kristoff nickte zum Zeichen des Verständnis obwohl er absolut nichts verstand. „Elsa wärst du so lieb?“, fragte Anna ihre Schwester und diese lies auf dem Tisch einen kindshohen Kerzenständer aus Eis erscheinen. Direkt neben dem anderen Gesteck wuchs die Eisstatur eines Liebespaares in die Höhe. Bei genauem hinsehen erkannte Kristoff das das er und Anna waren. Nur mit Mühe schaffte er es, nicht das Gesicht zu verziehen. Er wollte nicht als kleine Eisfigur auf jedem Tisch zu sehen sein. „Was soll ich nur tun? Es ist zum verzweifeln“, sagte Anna entmutigt. Kristoff schaute leicht verwirrt und blickt zwischen den beiden Gestecken hin und her. „Ähm … was?“ brachte er nur hervor und ließ die Schulter hängen. „Ja genau. Ich finde auch beide Varianten so unglaublich schön“, schwärmt sie. „Aber beides wäre zu viel auf dem Tisch und jeweils abwechselnd auf den Tischen wirkt es zu unruhig …“ erklärt Anna. Doch noch während sie den Satz beendete, fiel ihr eine Lösung ein und ihre Augen strahlten wieder. „Das ist es Kristoff! Das ist die Lösung!“, rief sie glücklich und blickte Elsa erwartungsvoll an. Ohne das die beiden ein Wort wechselten, schien Elsa zu verstehen was Anna von ihr wollte. Ein kleiner Wirbel aus Eiskristallen und Schneeflocken hüllte die Dekorationen ein. Die Eisfigur und der Kerzenständer verschmolzen miteinander. Die Mischung aus beiden wirkte sowohl edel als auch romantisch. „Aaww es ist wunderschöööön“, flüstert Anna gerührt. „Gefällt es dir?“, wandte sie sich an Kristoff. Ihm gefiel noch immer nicht das er als Figur auf jedem Tisch zu sehen war. Aber allein das Anna glücklich war, ließ ihn zustimmend nicken.

Am Tag vor der Hochzeit reisten auch alle anderen Gäste an. Die Majestäten aus den benachbarten Königreichen verunsicherten Kristoff jedoch sehr. Er fühlte sich von Stunde zu Stunde unwohler. Die Könige und Prinzen strahlten etwas aus, was er selbst an sich niemals entdecken würde. Sie waren wirklich freundlich und der Abend mit den Männern war auch sehr unterhaltsam gewesen. Aber das war alles nicht seine Welt. Er war kein Prinz und hatte auch teilweise keine Ahnung worüber sie sich unterhalten hatten. Sein einziges Trostpflaster war Eugene gewesen. Der Mann von Rapunzel war ebenfalls nicht von blauem Blut und musste sich erst in seine Rolle hinein finden.
Heute am Hochzeitsmorgen war Kristoff mit einem unguten Gefühl wach geworden. Jedem dem er begegnete, erklärte ihm das die Nervosität normal sei und sie alle da durch mussten. Doch Kristoff war nicht einfach nur nervös. Er fühlte sich erdrückt … von allem. Das Schloss war komplett ausgelastet. Alle Zimmer waren besetzt und es liefen gefühlt zehnmal so viel Bedienstete herum als sonst. Anna liebte es, was er ihr nicht verübeln konnte. Sie hatte ihre Kindheit einsam in diesem großen Schloss verbracht und nun platzte es fast aus allen Nähten. Ihm aber war es zu viel … viel zu viel. Der Bräutigam schlenderte in seinem schicken Anzug über den Hof. Er brauchte etwas Abstand von dem ganzen Trubel im Schloss und besuchte Sven. Doch auch im Dorf fand er kein ruhiges Plätzchen. Ganz Arendell war auf den Beinen. Die Turmuhr läutete und führte Kristoff vor Augen, dass er sich bald wieder Richtung Schloss begeben sollte. Seine Beine aber trugen ihn genau in die andere Richtung. Sven schnaubte und schob ihn zurück. „Lass gut sein Sven, ich bin einfach nicht der Richtige. Ich kann ihr nicht den Prinzen bieten, den sie verdient hat. Sieh mich an. Selbst in diesem Outfit wirke ich wie ein Bauerntrampel“, erklärte er seinem besten Freund, schwang sich auf seinen Rücken und jagte davon. Als er endlich bei seiner kleinen Steinfamilie ankam, rutschte er von Svens Rücken und war sofort von den Trollen umzingelt. Unter Vorwürfen und verständnislosen Blicken, erzählte er kurz und knapp was vorgefallen war. Der große Mann saß zusammen gesunken auf einem Baumstamm. „Du musst mit ihr reden und nicht wie ein großes Kleinkind einfach davon rennen“, machten sie ihm klar. „Du liebst sie und Anna liebt dich … und zwar genau so wie du bist. Und nur das wollt ihr heute besiegeln.“ Kristoff legte das Gesicht in seine Hände und seufzte schwer. „Was hab ich ihr nur angetan? Anna träumt von diesem Tag seit sie denken kann und ich bin so feige und versteck mich im Wald. Ich hab alles verdorben …“, schlussfolgerte er und sein Herz war unglaublich schwer. Die Vorstellung, dass Anna den Gang zum Altar hinauf schritt und plötzlich sah, dass niemand dort auf sie wartete, zerriss ihm das Herz. Plötzlich spürte er eine warme kleine Hand auf seinen Schultern. Ruckartig drehte er sich um und sah in die vertrauten liebevollen Augen von Anna. „ANNA, was machst du hier? Ich …“, im nächsten Moment wurde ihm klar, dass Anna im Hochzeitkleid vor ihm stand und er brachte kaum ein Wort hervor. „Du … wow“, stammelte er. „Ich bin so froh, dass ich dich gefunden habe“, sprach Anna glücklich und fiel ihm um den Hals. Fest zog er sie an sich. Wie konnte er nur so dumm gewesen sein. Für diese Frau würde er alles machen, auch wenn das bedeuten würde, dass er sich ab jetzt mit Politik beschäftigen musste. Er löste sich von ihr. „Es tut mir leid Anna, ich war überfordert …mit allem. Die vielen Gäste, das ganze Drumherum, die Erwartungen und irgendwie schien jeder mich zu kennen obwohl ich sie gar nicht kannte“, erklärte er kleinlaut. Der junge Mann nahm Annas Hände und blickte ihr tief in die Augen. „Ich liebe dich über alles Anna, aber … ich bin kein Prinz“, sprach er nun endlich das aus, was ihn so sehr bedrückte. Die Rothaarige lächelte ihn an und zuckte mit den Schultern. „Und? Was ist so schlimm daran? Ich möchte gar keinen Prinzen. Ich möchte dich. Nur dich!“, erklärte sie ihm liebevoll und küsste ihn mit einer Hingabe die keinen Zweifel an ihren Gefühlen zuließ. „Meinst du nicht wir sollten endlich heiraten?“, fragte die Rothaarige ihren Verlobten herausfordernd. „Sind wir dafür nicht schon viel zu spät dran?“, harkte er nach und stellte sich vor wie alle Gäste genervt und ungeduldig auf das Brautpaar warteten. Doch im selben Augenblick tummelten sich viele kleine Trolle um sie herum und ehe sie sich versahen, trugen beide eine grünes Gewand und eine Naturkrone. Grand Pabby vermählte die Beiden auf ihre traditionelle Art und sie besiegelten die Zeremonie mit einem langen innigen Kuss. Alles um sie herum brach im Jubel aus und das frisch verheiratete Paar strahlte vor Glück. Nach dem sie sich nach zahlreichen Glückwünschen verabschiedet hatten, ritten sie zurück nach Arendelle. Wie es sich herausstellte hatte Elsa für die Gäste eine bezaubernde Eiswelt im Schlosshof erschaffen. Die Eislaufbahn und alles drum herum hatte die Gäste so sehr abgelenkt, dass die lange Abwesenheit des Brautpaares gar nicht aufgefallen war. Nun stand Kristoff vor dem Altar und sah glücklich strahlend zu wie seine Ehefrau auf ihn zuschritt. Er fühlte sich, jetzt da sie eigentlich schon verheiratet waren, viel leichter und entspannter. Anna trug nun einen weißen Schleier und rundete das traumhafte Outfit mit ihrem Brautstrauß ab. Er hätte ihr noch stundenlang dabei zu sehen können wie sie so auf ihn zu lief. Nach einer sehr emotional ergreifenden Ansprache des Pastors wurde beiden heute nun zum zweiten Mal die alles entscheidende Frage gestellt. „Ja ich will“, antwortete Kristoff überzeugend und ohne Anna aus den Augen zu lassen. „Prinzessin Anna von Arendell willst du mit dem hier anwesenden Kristoff die Ehe eingehen, ihn lieben und ehren in guten wie in schlechten Zeiten bis das der Tod euch scheidet, dann antworte auch du mit Ja“, sprach der Geistliche und sah erwartungsvoll zu Anna. „Ja, ich will“, antwortete diese erneut und grinste wie ein Honigkuchen-Pferd. Ein langes Raunen ging durch die Reihen als Sven mit Olaf auf dem Rücken Richtung Altar stolzierte und die Ringe zum frisch vermählten Paar brachten. Der folgende, vermeintlich erste Kuss als verheiratetes Paar, wurde von einem großen Jubel begleitet. Während die beiden viele Hände schüttelten, liebevolle Umarmungen und herzliche Worte entgegen nahmen, wurde Kristoff klar das er genau das richtige getan hatte. Hier gehörte er hin … an Annas Seite.


rose Ich wünsche euch Beiden von Herzen alles Liebe zur Vermählung :silvester: Eine liebevolle, vertrauenseelige und ehrliche Ehe... und vieleicht auch irgendwann den Beginn einer kleinen Familie Wink Viel Spaß mit der Geschichte hug

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Eric Human

Prinz Eric - Arielle, die Meerjungfrau

Alter : 29

BeitragThema: Re: Hochzeitsgeschenk   Mo Aug 14, 2017 8:23 pm

„Ich bin mir nicht sicher, ob es mir gefällt, was du vorhast.“ David zog die Zügel ein wenig fester an sich und ließ seinen Hengst in den Schritt verfallen, während er sich zu Erik wandte, der rechts neben ihm herritt und ebenfalls sein Pferd zügelte. Der Schwarzhaarige fing breit an zu grinsen und zuckte mit den Schultern. „Hauptsache du drehst jetzt nicht um und reitest zurück!“ Für den Fall der Fälle hatte er allerdings einen Plan, wie er David schnell genug einholen würde.
Seit dem Fluchbruch und ihrer Rückkehr in den Zauberwald waren ein paar Monate vergangen und nachdem sich alle in ihr früheres Leben mehr oder minder wieder eingelebt hatten, galt es zur Normalität zurückzukehren. Die Schrecken der Vergangenheit sollten ihr Leben nicht weiter überschatten und so hatten David und Snow sich dazu entschieden, ihr Ehegelübde zu wiederholen. Aufgrund der starken freundschaftlichen Bindung die zwischen den Prinzen herrschte – die sich nur durch den Fluch und deren Folgen intensiviert hatte -, hatte es sich keiner nehmen lassen einige Tage vor der Hochzeit im Schloss des Prinzen aufzutauchen. Die Prinzessinnen waren natürlich als Begleitung mitgekommen, hatten sich aber lieber um Snow und deren Babybauch geschaart, als den Tag mit ihren Männern zu verbringen. Aber abgesehen davon war das auch gar nicht der Plan gewesen. Erik hatte als Trauzeuge einen Junggesellenenabschied geplant und hatte mit den Prinzessinnen alles abgeklärt, sodass einem Männerabend rein gar nichts entgegenstehen sollte. Bis auf David’s Bedenken, ob er seine Frau wirklich zurücklassen konnte. Er war wirklich ein wenig zu überfürsorglich! „Mach dir keine Gedanken um Snow. Die Mädels passen schon auf sie auf. Und du weißt ja, wie Rapunzel mit ihrer Pfanne umgehen kann. Ihr kann also rein gar nichts passieren!“ Mit einer beherzten Bewegung streckte sich Erik kurz zu seinem Freund herüber und klappste seinem Pferd auf das Hinterteil, was das Tier dazu veranlasste einen Satz nach vorne zu machen. Während David sich vor Schreck gerade noch so im Sattel halten konnte, erklang Eriks Gelächter im Einklang mit dem der anderen Prinzen, die auf einer Lichtung standen, an der die beiden gerade ankamen. „Da seid ihr ja endlich“, rief Henry und hob ein Flaschenbier empor, nach welchem der schwarzhaarige Prinz sofort griff, als er von seinem Pferd gestiegen war. Ein gutes hatte der Fluchbruch eindeutig: Im Märchenwald gab es endlich vernünftiges Bier!
Naveen und Flynn drückten David auch sofort ein Frisches in die Hand, als er lachend abgestiegen war und den Kopf schüttelte, als er sah, was sie alle vorbereitet hatten. Einige Baumstämme lagen um ein Lagerfeuer herum und sogar ein paar Zelte waren aufgespannt worden, sodass ein Schlafplatz für die Nacht keine Sorge bereiten sollte. Über dem Feuer war bereits eine Stange befestigt worden, an dem später wohl ein Tier geröstet werden sollte. Als David fragend in die Runde blickte, deutete Naveen grinsend auf Philipp und Adam. „Die beiden gehen später noch auf die Jagd. Flynn und ich haben bereits eine Wette am Laufen, was wir wohl essen werden.“ Kurz nach dem Ausspruch flog auch schon etwas in Naveens Richtung, welchem er auswich und lachend zu Adam herüberblickte, der geworfen hatte. Erik legte David einen Arm um die Schulter und zog ihn in die Gruppe der Prinzen, die lachend und scherzend herumschäkerten.
Sie tranken, sie scherzten, sie lachten und fingen sogar ab und an an zu diskutieren und debattieren, bis es Zeit wurde, dass Adam und Philipp auf die Jagd gingen. Beide griffen nach ihren Bögen und Pfeilköchern, bevor sie in die Tiefen des Waldes glitten. „Und? Worauf tippst du?“ David blickte herüber zu Flynn der auf einem Grashalm herumkaute. „Kaninchen“, kam die knappe Antwort. „Oder Philipp findet zufällig einen Drachen.“ Dieser Zusatz führte zu einem erneuten Gelächter, welcher durch den leichten Schwipps durch das viele Bier nur noch intensiviert wurde.
Als es bereits dunkler wurde und das Feuer vor sich hinprasselte, kamen Philipp und Adam zurück. Auf einen langen Stock geschnallt hing zwischen ihnen ein Hirsch. Flynn krämpelte bereits die Arme nach oben und wetzte die Messer, denn als ehemaliger Dieb hatte er gewisse Tricks auf Lager, wie er das Tier schnell übers Feuer bringen konnte. Gesagt getan und eine Stunde später hingen Fleischstücke über den züngelnden Flammen, denn das ganze Tier zu braten hätte einfach viel zu lange gedauert. Naveen hatte gewisse Teile herausfilitiert und portioniert, was von den anderen Prinzen mit gewissen Späßen kommentiert worden war.

Während die Prinzen also so im Kreis um das Feuer herumsaßen und nach und nach das Fleisch essen konnten, welches so heldenhaft geschossen und vorzüglich zubereitet worden war, grinste Adam irgendwann zu Erik herüber, der kaum merklich nickte. „Wir hätten da noch eine kleine Überraschung für dich.“ Kurzerhand wurde David von Händen gepackt und in die Höhe gezogen. Wie aus Zauberhand war ein aufrechter Baumstumpf am Feuer erschienen, auf den der angehende Bräutigam gedrückt wurde. „Da du ja morgen wirklich unwiderruflich den Bund der Ehe eingehst und dann als Vater auch nicht mehr allzu viel Zeit für die wirklich schönen Dinge der Welt haben wirst, haben wir uns gedacht, wir verschaffen dir noch einen letzten Augenblick der Leidenschaft.“ Erik machte eine verbeugende Geste und trat zur Seite, sodass vier Mädchen sichtbar wurden. Es handelte sich bei ihnen um Tänzerinnen aus Esmeraldas Reihen, die nur zu gerne bei einem Junggesellenenabschied die Hüften kreisen lassen würden. Gerade, wenn die Bezahlung so gut war. Erik hatte bei der hübschen Zigeunerin angefragt, ob sie ihm nicht helfen könne und hatte prompt vier Mädchen vorgesetzt bekommen, die sich in ihrer Schönheit übertrafen. Zum Glück war Arielle nicht allzu eifersüchtig und hatte sich sogar mit ihnen verstanden, als sie gemeinsam zu Davids Schloss gereist waren. Die anderen Prinzen hatten nicht schlecht gestaunt, als sie die Überraschung gesehen hatten und zumindest Rapunzel hatte Flynn mehr als deutlich auf den Fuß treten müssen, damit sie seine Aufmerksamkeit von der leichten Kleidung ablenken konnte.

Wie zu vermuten war, wusste David erst nicht recht wie ihm geschah, als die Mädchen auf ihn zugingen und mit ihrer einstudierten Show begannen. Naveen, Adam und Philipp hatten die Arme vor der Brust verschränkt und eine Hand an den Lippen um das schelmische Grinsen zu verstecken und Gelächter zu unterdrücken. Flynn und Henry hatten es sich wieder am Feuer gemütlich gemacht und sahen der Show zu, während Erik dicht bei David blieb und ihm tröstend die Schulter drückte. Natürlich war er seiner rothaarigen Prinzessin treu, aber so ein schöner Anblick… wer konnte es ihm verübeln? Dennoch… es freute auch ihn ein kleines bisschen, dass David mit der Situation überfordert zu sein schien.
Irgendwann hatte der angehende Bräutigam dann aber doch den Dreh raus, stand sogar auf und tanzte mit dem einen oder anderen Mädchen. Natürlich gab es dazu Beifall seiner Freunde, die ihn sogar noch anfeuerten. Der Abend würde ohnehin unter ihnen bleiben und sie würden alle wohl etwas ausweichend auf Fragen der jeweiligen Herzdame reagieren, schließlich wollte keiner böse Blicke oder einen Streit riskieren.

Als die Aufregung vorbei und die Tänzerinnen verschwunden waren – Phoebus hatte sie freundlicherweise abgeholt – saßen die Prinzen noch eine ganze Weile um das Feuer herum. Irgendwann wurde es stiller und einer nach dem anderen kriechte in eines der Zelte. Erik und David waren die Letzten, die noch am ausglühenden Feuer saßen. „Ich danke dir.“ Der schwarzhaarige Prinz blickte zu seinem besten Freund herüber, der ihn angesprochen hatte. „Dafür nicht“, antwortete er und klopfte David kurz auf die Schulter, der allerdings den Kopf schüttelte. „Ich habe dir aber zu danken. Du standest stets an meiner Seite und hast mir geholfen, so aussichtslos die Lage auch war. Und das heute Abend…“ Kurz musste David grinsen, denn der Abend war wirklich alles andere als so verlaufen, wie er es sich vorgestellt hatte. Erik wandte sich ihm zu und lächelte ein wenig. „Du bist mein bester Freund, James. David. Wie auch immer du heißen magst, daran wird sich nie etwas ändern.“ David erhob sich und hielt seinem besten Freund die Hand entgegen, die der Schwarzhaarige ergriff und ebenfalls aufstand. Die beiden jungen Männer standen sich gegenüber im Mondlicht und jeder konnte es in ihren Augen sehen: So sah eine richtige Männerfreundschaft aus.
„Und jetzt geh ins Bett. Morgen Abend tragen wir dich, ganz der Tradition zufolge, nach der Feier durch den ganzen Saal ins gemeinschaftliche Schlafzimmer..“ Erik zuckte mit den Augenbrauen, was David mit einem Lachen quittierte, was der andere nur erwidern konnte. Oh ja… sie würden noch viel Spaß gemeinsam haben. Egal ob verheiratet oder nicht.





Es tut mir Leid, dass dein Junggesellenabschied ein wenig verzögert kommt, aber ich hoffe, dir gefällt meine kurze Geschichte. Ich hoffe, ihr hattet einen schönen Hochzeitstag und wünsche euch alles erdenklich Gute für die gemeinsame Zukunft Smile

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James Charming

Prinz Charming - Schneewittchen und die sieben Zwerge

Alter : 28

BeitragThema: Re: Hochzeitsgeschenk   Di Aug 15, 2017 12:47 pm

Soooo endlich komme ich auch dazu, mich hier richtig zu Wort zu melden.



Ihr seid die aller Besten *-*
Danke euch so so sehr Smile Es ist einfach nur mega niedlich hug hug hug hug hug


Ich liebe es hearts



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Ich muss jetzt nur noch rausfinden, wo ich diesen Kuchen herbekomme Very Happy








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Aurora schrieb:
Die Hochzeit von Anna und Kristof stand bevor

Awww I love them *-*


Aurora schrieb:
Arielle hatte in feinster Kleinarbeit mit Hilfe einiger Schlossbewohner und Angestellter einen kunstvollen Wasserspringbrunnen erbauen lassen, der mit raffinierten Wasserspielen ausgestattet war
Wie mega schön *-*


Aurora schrieb:
Aurora und Cinderella hatten gemeinsam an einem Kleid für die Feierlichkeiten gearbeitet, welches sich verändern ließ. Der Stoff war aus einem seidigweichen Stoff und in blau gehalten. Wenn Anna wollte, konnte sie es als Abend- oder Cocktailkleid tragen. Zudem besaß es – durch die Hilfe der Mäuse und der drei guten Feen – die Zauberkraft seine Farbe zu ändern und es hatte sogar im Dunkeln erkennbare Leuchtakzente.
Aww ich werde so gut aussehen Very Happy




Aurora schrieb:
Belle hatte sich in mühseliger Arbeit mit einigen Arendelle-Bewohnern ausgetauscht und sich Notizen gemacht um Annas Geschichte in einem Buch festzuhalten, welches sie mit der Hilfe der anderen Prinzessinnen noch mit kleinen selbstgemalten Bildern komplettiert hatte
Ich liebe Bücher *-*


Aurora schrieb:
Rapunzel hatte sich ihrer künstlerischen Ader erinnert und sich daran gemacht ein riesengroßes Gemälde zu erschaffen. Aber ganz im Gegensatz zu den üblichen Porträts oder Landschaftsbildern hatte sie ihr altes Internat mit Aquarell festgehalten, was sie alle stets daran erinnern sollte, was sie schon miteinander ausgestanden hatten.
Die Idee ist mega schön dog


Aurora schrieb:
Während Tiana verschiedene Gerichte kochte, die für eine Hochzeitsfeier in Frage kamen, aber doch an ihr New Orleans erinnerten, backte Snow diverse Kleinigkeiten, die verführerisch durch die Schlossflure dufteten.




Aurora schrieb:
Am zweiten Tag ihrer Reise wurde die Gruppe von einem gewaltigen Unwetter überrascht.
Flashback Alert! pale pale pale




Aurora schrieb:
Schiff versank und mit ihm alle Geschenke und Habseligkeiten der Reisegruppe.



Aurora schrieb:
„Das schönste und größte Geschenk ist es, euch hier zu haben. Wir sind Freunde und was ist wichtiger und toller als Freundschaft? Ihr seit zu unserer Hochzeit gekommen und habt Gefahren und Mühen auf euch genommen um hier sein zu können. Mir wäre es eine Ehre, wenn ihr meine Gastfreundlichkeit annehmen und noch ein paar Tage bleiben würdet. Natürlich bekommt ihr eins unserer Schiffe um nach hause segeln zu können.“ Von so viel Freundlichkeit und Herzlichkeit überwältigt, lächelten die angesprochenen Prinzenpaare. „Nicht nur Liebe öffnet Türen. Auch Freundschaft tut das.“
Ist sie nicht furchtbar süß?

Ich liebe das Ende und ich liebe Anna und dieser OS war einfach nur zuckersüß.
Danke dir dafür. Es ist so niedlich, wie du dir einfach ganz viele Ideen für Geschenke hast einfallen lassen und am Ende beschreibst, dass es Wichtigeres gibt als materielle Dinge Smile



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YES!!! Aphrodite!!

Amalie schrieb:
Zeus redete von nichts anderem mehr als einem möglichen Enkel.
Oh Gott, wäre das süß! :herz:

Amalie schrieb:
schlich sich Aphrodite durch das große goldene Tor und ging auf die Erde nieder zu einem Statuenkopf, dessen Inneres bei weitem nicht aus Stein war. Nein, ein Satyr hatte es sich dort gemütlich gemacht und genoss seine Zeit genüsslich.

Ich verstehe das. Sie bekommt halt nicht genug Cool Cool Cool Cool



Amalie schrieb:
Er war der weltbeste Heldentrainer, was Zeus als Bestätigung in den Sternenhimmel gezeichnet und damit dem kleinen Wesen einen Herzenswunsch erfüllt hatte.

Ohne Witz, das bringt mich ja immer zum Weinen Very Happy




Amalie schrieb:
Aphrodite spürte die Einsamkeit in dem Herzen des Satyrs, wenn sie neben seiner Schlafstätte stand und ihn betrachtete.

Oh nein, das ist mega traurig Crying or Very sad


Amalie schrieb:
An der Wand hing ein riesengroßes Bild von einer Frau und bei dieser handelte es sich um sie.
Ich bin nur ein ganz harmloser Stalker, ganz ehrlich xD


Amalie schrieb:
„Ich möchte, dass du mit mir in den Olymp kommst.“
Das habe ich nicht kommen sehen Very Happy



Amalie schrieb:
Einen Gott der Satyren gibt es nicht und da dachte ich …“ „Stopp stopp stopp! Auszeit! Was?!“
Ich werde ein Gott! Wuhu!!!! :tanz: :tanz:

Amalie schrieb:
„Ich liebe dich.“
Awwwwwww :verlegen: cheers :herz:

Amalie schrieb:
„Und wann heiraten wir?“, hauchte Aphrodite ihrem Lieblingssatyr ins Ohr. Der allerdings riss die Augen auf und blickte seine Angebetete sprachlos an. Diese Frau schaffte ihn wirklich …
Wir heiraten? Very Happy Very Happy Aber aber... ja okay, aber nur weil du die Schärfste von allen bist Very Happy Very Happy


Was für eine tolle Idee. Ich hatte damit nicht gerechnet und finde es einfach nur rührend. Außerdem verdient Phil das... Der arme Kleine Very Happy
Ich liebe den OS hug hug hug Danke!!







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Ellie schrieb:
Bereits zum zweiten Mal waren Rapunzel und Eugene in Arendelle eingeladen.
Yeah Arendelle *-* Anna *-*

Ellie schrieb:
Wie gut die beiden doch miteinander harmonierten!
Jaja, das war aber sicher hartes Training Very Happy Eigentlich sind wir so:


Ellie schrieb:
Rapunzel unterdessen suchte ihren Weg zu Anna, die sich bereits von der Tanzfläche entfernt und am Buffet eingefunden hatte.
Wo sonst? Very Happy Very Happy


Ellie schrieb:
Rapunzel folgte ihrem Blick und entdeckte ihn am Rand der Tanzfläche, zusammen mit Eugene. Die beiden waren in ein Gespräch vertieft und schienen sich auf den ersten Blick ganz gut zu verstehen.
Ich mag die beiden zusammen, die sitzen ja beide im gleichen Boot Very Happy Die sind so niedlich.

Ellie schrieb:
Sie hatte in der Rothaarigen eine gute Freundin gefunden, was mitunter daran lag, dass die beiden sich in vielen Dingen doch recht ähnlich waren.
Finde ich auch :herz: :herz: :herz:

Ich mag Anna und Rapunzel so gerne zusammen, weil sie sich eben so ähnlich sind und beide auch so niedlich. Mir gefällt die Vorstellung auch, dass Eugene und Kristoff sich so mögen Smile
Jedenfalls war das ein super schöner OS *-* Danke dafür Smile


--------------
Kristoff *-*


Krisftoffer schrieb:
Bei gar nichts, wie es schien, da er sich am Morgen auf sein Wurstbrötchen noch Marmelade geschmiert hatte.

Ihhhh Very Happy


Krisftoffer schrieb:
Anna hingegen saß neben ihm und redete munter vor sich her. Wie immer stand ihr Mund keine Sekunde still. Sie teilte sich gerne mit
Eine ganz miese Behauptung Very Happy Very Happy Very Happy

Krisftoffer schrieb:
"... oder was meinst du?"
Oh Mist... hatte sie ihm eine Frage gestellt?
Dem wartenden Gesichtsausdruck nach zu urteilen schon.
Ähm ... äääähhhmmn...
"Ich bin ganz deiner Meinung, Schatz!" antwortete er vielleicht etwas zu enthusiastisch. Aber Anna schien mit der Antwort zufrieden zu sein.
"Super!! Dann machen wir das."
Very Happy Very Happy Was auch immer er jetzt mitmacht! Ich liebe die Stelle Very Happy Very Happy Very Happy


Krisftoffer schrieb:
Er liebte seinen kleinen rothaarigen Wirbelwind aus tiefstem Herzen und würde fast alles für sie tun. Sven abgeben vielleicht nicht gerade, aber das würde sie auch nicht von ihm verlangen.
´Gosh ist der super süß *-* Aber Sven geben wir nicht ab! affraid



Krisftoffer schrieb:
Eine Weile fuhren sie durch den verschneiten Wald, genossen zum einen die heiße Schokolade, die er wohl bedacht mitgenommen hatte und die sie dank der praktischen Becherhalter an seinem Schlitten gedankenlos zu sich nehmen konnten
Siehst du wie praktisch das ist Very Happy

Krisftoffer schrieb:
„UH klasse. Lass uns gehen. Wo ist es? Ist es schön. Sag schon. Wo ist meine Überraschung.“ Dass sie ihn nicht vor lauter Aufregung an der Hand schon durch den halben Wald gezerrt hatte, war ein Wunder
She is adorable *-*


Krisftoffer schrieb:
Und tatsächlich… nur wenige Schritte weiter eröffnete sich vor ihnen das reinste Winterwunderland.
Wie cool *-*



Krisftoffer schrieb:
Mit der freien Hand hatte er eine kleine Box aus seiner Tasche gefischt und hielt sie vor sich hin. Darin befand sich ein Erbstück der Familie, welches Elsa ihm gegeben hatte, als er sie um ihr Einverständnis gefragt hatte.
Ich weiß nicht, was krasser ist. Das Erbstück, der Antrag, oder dass du Elsa gefragt hast Very Happy Sie fasst das nicht immer gut auf xD


Krisftoffer schrieb:
Diesmal würde sie einen Ring tragen. Den, den er ihr an den Finger stecken würde!
Very Happy



Krisftoffer schrieb:
„Also… nur wenn du willst! Dann würde ich uns gerne heiraten. Warte… was? Nein, dann würde ich dich gern heiraten… so. Wenn du nichts dagegen hast, versteht sich. Ich hab nichts dagegen. Ganz und gar nicht. Und Elsa auch nicht… ich hab sie gefragt. Nicht das du denkst…“
Oh mein Gott!!!! Das ist so so so süß! Ich liebe ihn *-*


Ich lieb den OS und ich liebe Kristanna und ich liebe Frozen und Sven und überhaupt Very Happy Es ist toll *-* Danke für diesen wunderbaren OS *-*



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Noch mehr Anna *-*
Ich erwähnte vielleicht, dass sie meine Lieblingsprinzessin ist. Aber sie ist auch so so niedlich *-*


Natalie schrieb:
„Mmhh … das schmeckt so unglaublich lecker!“, schwärmte Anna und piekst mit der Kuchengabel erneut in ein kleines Stück Torte.
Wieder nur am Essen Very Happy Very Happy Very Happy

Natalie schrieb:
„Anna ich kann nicht mehr. Seit zwei Stunden probieren wir nur noch Torten. Mir ist schlecht“,
Er soll sich nicht so anstellen Very Happy Very Happy Very Happy

Natalie schrieb:
Sie haben alle zugesagt! Alle kommen zu unserer Hochzeit!“
Sie sind alle so mega lieb Smile Smile

Natalie schrieb:
Sein Magen verkrampfte sich und er verlor den Appetit. Zu diesem Zeitpunkt jedoch schob Kristoff noch alles auf die natürliche Nervosität.
Was hat er? pale pale pale pale

Natalie schrieb:
„Ja genau. Ich finde auch beide Varianten so unglaublich schön“, schwärmt sie.
Ich verstehe das Very Happy

Natalie schrieb:
„Lass gut sein Sven, ich bin einfach nicht der Richtige. Ich kann ihr nicht den Prinzen bieten, den sie verdient hat. Sieh mich an. Selbst in diesem Outfit wirke ich wie ein Bauerntrampel“,
Das stimmt doch nicht !!! Er darf so was nicht denken Sad


Natalie schrieb:
Anna träumt von diesem Tag seit sie denken kann
Aww wie ich *-*

Natalie schrieb:
Plötzlich spürte er eine warme kleine Hand auf seinen Schultern. Ruckartig drehte er sich um und sah in die vertrauten liebevollen Augen von Anna. „ANNA, was machst du hier? Ich …“, im nächsten Moment wurde ihm klar, dass Anna im Hochzeitkleid vor ihm stand und er brachte kaum ein Wort hervor.
Is sie nicht toll *-*

Natalie schrieb:
„Und? Was ist so schlimm daran? Ich möchte gar keinen Prinzen. Ich möchte dich. Nur dich!“, erklärte sie ihm liebevoll
Mit Prinzen hat sie ja auch nicht so gute Erfahrung Very Happy


Natalie schrieb:
Ein langes Raunen ging durch die Reihen als Sven mit Olaf auf dem Rücken Richtung Altar stolzierte und die Ringe zum frisch vermählten Paar brachten.
Wer auch sonst? Ich liebe die Idee!!



Auch dir Danke für den tollen OS. Der war wirklich mega rührend und ich finde es toll, dass die Kristoff so gut beleuchtet hast. Seine Reaktion war total nachvollziehbar und mir gefällt es, dass sie erst bei den Trollen heiraten, so wie es im Film eigentlich fast gewesen wäre. Ich fand die Hochzeit so auch mega schön. Danke dir also vielmals hug hug hug


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Und Charming *-* Auf den habe ich ja auch noch gehofft Smile Smile

Eric schrieb:
„Ich bin mir nicht sicher, ob es mir gefällt, was du vorhast.“
Fängt gut an Very Happy Very Happy

Eric schrieb:
Erik hatte als Trauzeuge einen Junggesellenenabschied geplant
Oha Very Happy Very Happy Eskaltation? Very Happy

Eric schrieb:
Bis auf David’s Bedenken, ob er seine Frau wirklich zurücklassen konnte. Er war wirklich ein wenig zu überfürsorglich!
Hexe und Apfel und so. Sei nachsichtig Very Happy Very Happy Very Happy

Eric schrieb:
Und du weißt ja, wie Rapunzel mit ihrer Pfanne umgehen kann.
Die einzige, die sie alle verteidigen kann Very Happy Very Happy

Eric schrieb:
Ein gutes hatte der Fluchbruch eindeutig: Im Märchenwald gab es endlich vernünftiges Bier!
Very Happy Very Happy Ohne Worte Very Happy


Eric schrieb:
Es handelte sich bei ihnen um Tänzerinnen aus Esmeraldas Reihen, die nur zu gerne bei einem Junggesellenenabschied die Hüften kreisen lassen würden. Gerade, wenn die Bezahlung so gut war. Erik hatte bei der hübschen Zigeunerin angefragt, ob sie ihm nicht helfen könne und hatte prompt vier Mädchen vorgesetzt bekommen, die sich in ihrer Schönheit übertrafen

Das Einzige, was mir dazu einfällt:


Eric schrieb:
Dennoch… es freute auch ihn ein kleines bisschen, dass David mit der Situation überfordert zu sein schien.
Weil ich.. und ich bitte die Ironie zu erkennen.. eben sehr, sehr treu bin Very Happy


Eric schrieb:
Als die Aufregung vorbei und die Tänzerinnen verschwunden waren – Phoebus hatte sie freundlicherweise abgeholt
Ganz uneigennützig natürlich xD


Eric schrieb:
„Du bist mein bester Freund, James. David. Wie auch immer du heißen magst, daran wird sich nie etwas ändern.“
Ohhh, das ist so mega süß *-*

Eine mega coole Idee und ich hab mich sehr freut diesen coolen und lustigen OS zu lesen. Ich mag James und Eric zusammen auch total gerne und ein JGA musste sein. Danke dir dafür hug hug hug

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